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Eigentlich wollte die Leiterin der Kieler Mordkommission einfach nur Urlaub mit ihrem Lebensgefährten machen. Wer mit einem Biologen auf die Galapagos-Inseln fährt, muss allerdings damit rechnen, dass der auch mal für ein paar Tage auf ein Forschungsschiff verschwindet, um einen merkwürdigen Hai zu untersuchen, der keinem anderen Hai gleicht, der bisher bekannt ist.

Die drohende Langeweile hat sich allerdings schnell erledigt, im Hafen geht ein Feuerteufel um und steckt Schiffe in Brand. Schiffe sind für viele Inselbewohner lebensnotwendig, mit ihnen verdienen sie ihren Lebensunterhalt. Als auch noch die ersten Menschenleben in Gefahr geraten, kommt es zu Ausschreitungen.

In „Abgrund“ halten sich der klassische Thriller-Anteil und der Ökologie-Thriller Anteil die Waage und sorgen durch die Abwechslung für Dauerspannung. Wer sich für die Folgen der Klima-Erwärmung, Evolution und Meeresbiologie allgemein interessiert, hat mit „Abgrund“ das perfekte Buch für unterhaltsame Lesestunden gefunden, inklusive korrektem wissenschaftlichem Hintergrund. Der Autor ist Biologe und weiß, wovon er schreibt.

„Abgrund“ von Bernhard Kegel in der Stadtbücherei

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